Golfland Steiermark – die schönste Art, sich durch´s Leben zu schlagen!

aus dem Albrecht Golf Guide Österreich

Im Norden alpin geformt, im Süden mediterran geprägt sowie reich an Burgen und Schlössern, die Steiermark gilt als einer der schönsten Landstriche und beliebtesten

Urlaubsdestinationen Österreichs. Flächenmäßig vergleichbar mit Thüringen, bietet das zweitgrößte Bundesland der Alpenrepublik ein Kunterbunt an gigantischen Bergriesen, Wiesen mit zahllosen Obstbäumen und sanften Hängen voller Weinreben. Selbst in der Landeshymne “Hoch vom Dachstein an … bis ins Rebenland” werden die Unterschiedlichkeit und Vielfalt im Erscheinungsbild von Mensch und Landschaft in der Steiermark besungen. Und es sind die scheinbaren Widersprüche innerhalb der Landesgrenzen, die die Schönheit und Einmaligkeit der Steiermark ausmachen. Aufgrund ihres außergewöhnlich großen Waldbestandes (61 Prozent), weitläufiger Grünflächen und Gebirgszügen (25 Prozent) wird die Steiermark auch “Grüne Mark” oder das “Grüne Herz Österreichs” genannt. Nebst landschaftlicher Fülle und unberührtem Naturgenuss fasziniert dieses Bundesland auch mit einem unvergleichbaren Allround-Erlebnis, werden doch Tradition und Moderne sowie Genuss und Kultur auf das Vortrefflichste miteinander verbunden. Reich wie die Bilder der üppigen Landschaft präsentieren sich das bunte Kulturpanorama sowie das umfangreiche Freizeitprogramm. Über 10 Millionen Touristen besuchen alljährlich die Steiermark. Sie wollen Ski laufen in Schladming oder bergsteigen am Dachstein; Roseggers Waldheimat kennen lernen, das Gestüt der Spanischen Hofreitschule in Piber, die größte Marien-Wallfahrtskirche Österreichs, Mariazell, den Erzberg in Eisenerz, das Benediktinerstift Admont oder die Riegersburg besichtigen und mit dem Heißluftballon über die satten Weinbaugebiete in der Südsteiermark fahren. Die Landeshauptstadt Graz, deren Altstadt zum Weltkulturerbe zählt, genießt Weltrenommee und steht ohnehin bei den meisten Besuchern auf dem Pflichtprogramm.

Graz – Kulturhauptstadt mit italienischem Flair

Die Metropole an der Mur liegt an einem Schnittpunkt der europäischen Kulturen, hier konnten sich romanische und slawische, auch magyarische und natürlich germanisch-alpine Einflüsse zu einem ganz spezifischen Charakter verbinden. Wer die Grazer Altstadt durchwandert – übrigens eines der größten geschlossenen Ensembles des deutschen Sprachraumes -, der kann diesen Charakter an den Bauwerken der Gotik, der Renaissance, des Barock, des Historismus bis hin zum Jugendstil ablesen. Diese – auch im Kontrast mit der behutsam eingefügten modernen Architektur – einzigartige Altstadt wurde von der UNESCO in die Liste der “Weltkulturerben” aufgenommen (sowie auch das beeindruckende Schloss Eggenberg, das 2010 diesen Ruhm erlangte). Die liebenswerte Stadt zeigt jedoch viele weitere Gesichter und bietet für jeden Geschmack eine Vielzahl von Sehenswertem. Ob man im Landeszeughaus den Spuren der alten Rittersleute folgen, den berühmten Uhrturm auf dem Schlossberg besuchen oder die neuen Wahrzeichen wie die Insel in der Mur oder das Kunsthaus bewundern will – Graz ist immer eine Reise wert. Man sollte sich die Zeit nehmen, um diese pulsierende Stadt mit ihrem einzigartigen Charme in seiner ganzen Vielfalt wahrzunehmen. Auch jenseits des Kulturhauptstadtjahres 2003 punktet die steirische Landeshauptstadt mit einem erstklassigen kulturellen Angebot. Doch egal wie man seinen Tag gestaltet – ausklingen lässt man ihn am besten in einem der zahlreichen Gastgärten in der Grazer Innenstadt, ganz spezifisch im brodelnden Bermuda-Dreieck.

Immer mehr Besucher kommen in die Steiermark, um auf den zahlreichen, ausgezeichneten Golfplätzen ihrer Leidenschaft zu frönen, kann man doch gerade in der Grünen Mark Golf perfekt mit zahlreichen Highlights kombinieren. Die mannigfache Landschaft, das breitgefächerte Kulturspektrum und die Herzlichkeit der Menschen – all das schätzen die Gäste an der Steiermark besonders. Nicht zu vergessen die einzigartige Kulinarik, gilt doch die Steiermark schon lange als Feinkostladen Österreichs.

Golfland Steiermark – die schönste Art, sich durchs Leben zu schlagen.
Dass das Grüne Herz Österreichs kräftig für den Golfsport schlägt, lässt sich nicht übersehen. 24 harmonisch in die Natur eingebettete, feine Golfplätze repräsentieren zwischen Norden und Süden, zwischen Dachstein und Weinhügel die steirische Vielfalt. Hier wurde zwar das Golfspiel und dessen touristische Nutzung nicht erfunden, aber es wurde insbesondere von der Murhof-Gruppe, die über das größte Golfangebot Österreichs verfügt und allein in der Steiermark acht Anlagen besitzt, zu besonderer Qualität ausgebaut.

Elitärer Murhof – Flagship-Course der Murhof-Gruppe
Als Aushängeschild der Murhof-Gruppe präsentiert sich der 1963 gegründete Steiermärkische Golfclub Murhof nahe Graz, der somit als ältester steirische Golfclub verzeichnet ist. Durch seinen hohen Qualitätsstandard und durch die mehrfache Austragung namhafter internationaler Turniere konnte sich der prestigeträchtige Club des Grafen Goess-Saurau ein höchst exklusives Renommee weit über die Grenzen des Landes verschaffen. Eine bunte Vegetation – speziell zur Blütezeit – und der üppige Baumbestand der Parkanlage begeistern Naturliebhaber, das abwechslungsreiche Design mit strategisch raffiniert platzierten Hindernissen fordert den sportlich ambitionierten Golfer. Elitäres Flair kombiniert mit steirischer Herzlichkeit runden ein besonderes Golferlebnis auf dem “Leading Golf Course”, derer es lediglich 13 in Österreich gibt, ab. Platzrekord auf dem stets exzellent gestriegelten Parcours hält Österreichs Paradegolfer Markus Brier mit 62 Schlägen.
Wer nach der Runde noch Zeitvorrat hat, sollte die in der Nähe gelegene Lurgrotte von Semriach besuchen, die sich nicht nur damit schmückt, die schönste, tropfsteinreichste und die größte ihrer Art zu sein, sondern sich obendrein rühmt, den größten freihängenden Tropfstein der Welt zu besitzen. Die Kulturstadt Graz erreicht man vom Murhof ebenfalls in wenigen Autominuten.

Der “Steirische Prinz” in der Weststeiermark, die Golfanlage Erzherzog Johann in Maria Lankowitz, kleiner Bruder des Murhofs und liebevoll “Steirischer Prinz” genannt, hat sich vom Geheimtipp zu einer der etabliertesten Golfanlagen des Bundeslandes entwickelt. Ein Naturerlebnis par excellence am Rande eines Landschaftsschutzgebietes: Hohe Wälder, sanfte Hügel, beschauliche Wasserläufe, Teiche und Seen bilden eine einmalige Kulisse für 18 attraktive Spielbahnen, die jedes Golferherz höher schlagen lassen. Breite Fairways wechseln mit engen, ein Halbinselgrün am fünften Loch und der “Amen Corner” von Loch 14 bis 17 mit einem prächtigen Baumbestand begeistern sowohl Longhitter wie auch Strategen. Das 15. Loch – ein 170 m langes Par 3 mit erhöhtem Abschlag – präsentiert sich als Signature-Loch und belohnt den leicht erschöpfenden Anstieg mit einem fantastischen Panoramablick. Der Charme der Anlage verzaubert seine Besucher, daneben überzeugen Ambiente, Gastfreundschaft und Kulinarik der Weststeiermark.
Im Sommer kann man von einigen Fairways die berühmten Lipizzaner beobachten, die auf den Weiden der Stubalpe Kraft für die nächsten Auftritte der Spanischen Hofreitschule tanken. Das Bundesgestüt Piber, Geburts- und Aufzuchtstätte der weltberühmten weißen Pferde, ist ein wahrer Besuchermagnet und nur wenige Autominuten von Maria Lankowitz entfernt. Für Kulturinteressierte ist die St.-Barbara-Kirche in Bärnbach nach der Golfrunde einen Stopp wert. Maler Friedensreich Hundertwasser, der auch als Architekt arbeitete, hat diese Kirche zu einem kunterbunten, puppenstubenhübschen Kunstwerk umgestaltet. Dem Genießer und Gourmet sei geraten, sich auf der berühmten, landschaftlich lieblichen Schilcherweinstraße den lukullischen Genüssen in den zahlreichen urtypischen Buschenschänken hinzugeben.

Golfen im Herzen des Kürbis- und Schilcherweinlandes
Ebenfalls an der steirischen Schilcherweinstraße, zirka 45 Fahrminuten südlich von Graz, hat sich rings um das Renaissance-Schloss Frauenthal ein weiterer einladender Golfplatz etabliert. In einer Landschaft, die von Weinhängen, Edelkastanien, prächtigen Mischwäldern, Mais- und Kürbisfeldern gekennzeichnet ist, liegt die unverwechselbare Anlage des Golfclub Schloss Frauenthal. Das Ambiente der 18 Löcher wird von riesigen Eichen, exotischen Tulpenbäumen, Biotopen und Teichen rund um das traditionsreiche Schloss geprägt. Der erst kürzlich redesignte und “entschärfte” Platz zeigt ein abwechslungsreiches Design mit weitgehend unterschiedlichen Bahnen, die sich großteils durch eine offene Parklandschaft winden. Ab Loch 12, einem äußerst schwierigen bergauf verlaufenden Par 5 mit einem höhenversetzten Plateau-Green, führt der Parcours durch bergiges Terrain und fordert nebst präzisem Spiel auch eine Portion Kondition.
Nach der Runde sollte man unbedingt bei einer der zahlreichen urtypischen Buschenschänken einkehren und die Gastfreundschaft im Land der Reben und des Kürbiskernöls kennenlernen. Die Jause bei den Weinbauern ist nicht nur reichlich und gut, sondern auch äußerst preiswert. Den Blick über die Weinberge gibt es gratis dazu. Ein besonderes kulinarisches Aushängeschild der Region ist die 30 km lange “Steirische Ölspur”. Jedes Jahr im Hochsommer trifft hier bei der Internationalen Ölspur-Classic-Rally quasi “Kürbiskernöl auf Motoröl” und führt die Teilnehmer mit ihren sehenswerten Automobil-Veteranen durch Weingärten und Kürbisfelder – kurz und gut: von einer zur anderen kulinarischen Verlockung.

Golf im Heimatort der “steirischen Eiche” Arnold Schwarzenegger
Nur 5 km Luftlinie westlich vom Grazer Uhrturm hat der Golfclub Thalersee, eine 27-Loch-Anlage, inmitten eines traumhaften Landschaftsschutzgebietes, seine Heimat gefunden. Der taktisch anspruchsvolle 18-Loch-Championship-Platz “Windhof” wurde in der wild-  romantischen Natur mit großteils altem Baumbestand angelegt. Oftmals ist die Fahne vom Abschlag nicht auszumachen, doch glücklicherweise sind die Löcher gut beschildert. Der Extravorrat an Bällen ist empfehlenswert, da sich das zahlreiche Unterholz meist als sehr dicht erweist. Gute Fitness ist von Vorteil, da durch die Topographie des Platzes immer wieder über Berg und Tal gespielt wird. Die neun kürzeren Löcher des Kurses “Steinfeld” bieten Neueinsteigern und Gelegenheitsgolfern ideale Voraussetzung für den Golfsport.

Golf-Perle von Murstätten
Zu einer der beliebtesten Anlagen des Landes entwickelte sich in den vergangenen Jahren der Golfclub Gut Murstätten, und dies nicht nur aufgrund seiner Nähe zu Graz. Der 18-Loch-Championship-Parcours, der vom 9-Loch-Südkurs sowie einer Pitch & Putt-Anlage ergänzt wird, wurde bereits 1990 eröffnet, musste allerdings in seinen Anfangsjahren einige
Herausforderungen meistern, um sich heute in voller Pracht präsentieren zu können. Der großzügig angelegte Parcours mit amerikanischen Designelementen und dem Charakter eines schottischen Links-Courses wurde vom niederländischen Designer Joan Dudok Van Heel harmonisch in die Auen der Murlandschaft eingefügt. Die ersten neun Loch des Championship-Course gestalten sich abwechslungsreich und anspruchsvoll. Zentrales Element ist der 14 Hektar große See, der vor allem das Nervenkostüm “wasserscheuer” Spieler strapaziert. Die Back-Nine führen auf die Westseite  des großflächigen Wasserareals, mit einem Flusslauf kommt zusätzliches Nass ins Spiel, das vor allem auf der 12 zu taktischem Spiel zwingt. Es macht Spass, diesen stets gut gestriegelten Parcours zu spielen.
Noch lustiger wird es, wenn man nach dem Spiel einen Abstecher in die nahegelegene Südsteirische Weinstraße oder zu einer der zahlreichen Buschenschänken der Region plant. Speziell bei der Frühlingsweinkost in Gamlitz, der alljährlichen Steirischen Weinwoche in Leibnitz oder bei den beliebten Junkerpräsentationen im November erfährt man dort alles
Wissenswerte über den Rebensaft aus erster Hand.

Der Neue – Golferlebnis in Klöch
Im Herzen des südoststeirischen Weingebietes, eingebettet im sanften Hügelland von Klöch, wurde im Juli 2009 die 18-Loch-Traminer-Golfanlage Klöch eröffnet. Auf dem 65 Hektar großen Areal erwarten den Golfer großzügig angelegte Fairways mit meist breiten Landezonen, die auch Slice-gefährdeten Spielern ein gutes Score ermöglichen. Obgleich die
Bahnen 1 bis 9 auf flachem Terrain angelegt sind, sind diese aufgrund dreier Teiche interessant und spannend zu spielen. Die leicht hügeligen Back-Nine fordern erhöhte Konzentration und Präzision. Bei lediglich 4867 Meter Länge von Rot, erweist sich der neue Parcours als besonders damenfreundlich. Den gesellschaftlichen Treffpunkt bietet das Clubhaus mit seinem gutbürgerlichen Restaurant, wo man mit heimischen Schmankerln und dem köstlichen Klöcher Traminer, einem “Wein mit dem Duft der Rose”, verwöhnt wird. Das mediterrane Klima im Süden der Steiermark ermöglicht eine besonders lange Golfsaison.

Golferlebnis in der Oststeiermark
Wäre die Oststeiermark ganz plötzlich vom Rest der Welt getrennt – Hunger müsste keiner leiden. Vereint doch diese Region mit ihren im “Obstgarten Österreichs” geernteten Äpfeln und Hirschbirnen, dem Almenland-Almochsen sowie dem Weizer Berglamm vier von 15 Genussregionen der Steiermark.

Inmitten dieser wunderschönen Landschaft, nur einen Katzensprung von Graz entfernt, entstanden bereits 1990 die abwechslungsreichen 18 Löcher des Golfclubs Gut Freiberg. In vorbildlicher Weise wurde im typisch oststeirischen, hügeligen Gelände eine ästhetische und ökologische Golfanlage verwirklicht. Kein Zivilisationslärm stört das Spiel in einer von Büschen, Bäumen und Biotopen naturbelassenen Umgebung unter dem Schloss Freiberg. Staunen ruft bei den meisten Spielern das zentrale Element des Platzes, die Teichlandschaft, hervor. Zugleich ist dieses Areal auch der spannendste Teil der Anlage. Zwei Halbinselgrüns, das Loch 10 ein Par 3 sowie das Loch 17 ein Par 4, mit dem vorgelagerten Teich, der sich beim Annäherungsschlag optisch besonders breit darstellt, müssen getroffen werden. Temporärer Bluthochdruck bei Spielern mit schwachen Nerven wird garantiert. Ebene Bahnen wechseln mit schrägen und hügeligen und verleihen dem Platz dadurch eine zusätzliche interessante Note.

Auch im nahen Almenland-Golfclub, “hat die Natur den Golfplatz bereits vorgeplant, es ist ein herrliches Gelände”, beschreibt der englische Golfplatzdesigner Michael Pinner, der den meisten der steirischen Anlagen seinen Stempel aufdrückte, den 18-Loch-Platz. Der Parcours ist abwechslungsreich und landschaftlich reizvoll gestaltet, alter Baumbestand und bestehende Biotope kennzeichnen die hübsche Anlage.

Hier im Übergang der Alpen in die Pannonische Tiefebene, wo man, wie der Volksmund sagt, nur einen Finger in die Erde stecken muss, um eine gesunde Thermalquelle anzubohren, wurde auch der Marketing-Slogan “Golf im Thermenland – das unbegrenzte Golfvergnügen” entdeckt, entwickelt und zugunsten der Golftouristen erfolgreich auf den Weg gebracht. Dieser “Urheilkraft” des heißen Wassers macht sich das Steirische Thermenland nebst Golf heute erfolgreich zunutze.

Thermengolf Loipersdorf – 27-Loch-Golfgenuss
Die Thermengolfanlage, ein beliebter 27-Loch-Meisterschaftsplatz auf einem 100 Hektar großen Areal, fügt sich harmonisch in die naturbelassenen Flussauen der Feistritz und Lafnitz an der Landesgrenze zwischen der Steiermark und dem Burgenland. Aufgrund pannonischer Klimaeinflüsse kann man in Loipersdorf meistens schon im März den flachen, jedoch abwechslungsreichen Parcours spielen. Die Anlage wurde bereits 1989 eröffnet, zehn Jahre später wurde diese einem Facelifting unterzogen und um weitere interessante 9 Loch erweitert. Auf dem Champ werden sowohl Longhitter als auch Strategen gefordert, wechseln doch extrem lange Löcher mit Bahnen, die Taktik und Spielwitz belohnen.

Mit der Eröffnung des Golfclubs Bad Waltersdorf, ebenfalls ein Club der Murhof-Gruppe, wurde das Angebot des Steirischen Thermenlandes nahe an der Grenze zu Ungarn um ein wahres Prunkstück erweitert.

“Golf macht Spaß” in Bad Waltersdorf. Unter diesem Motto hat sich der junge Golfclub seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 einen Namen gemacht. Der beeindruckende Golfplatz wurde
ebenfalls mit viel Gefühl von Designer Michael Pinner in die bestehende typische Hügellandschaft der Oststeiermark integriert. “Hindernisse” wurden so angelegt, dass diese die lebendige Struktur der Landschaft nicht stören. Wasserflächen entstanden dort, wo sie hingehören, teilweise sogar rund um Bäume. Mit 5657 Metern ist die beliebte Par-72-Anlage
wahrlich kein Monster, aber das prägnante Layout und die leichte Hanglage verlangen bei vielen Löchern hohe Aufmerksamkeit. Ein gut durchdachtes Course-Management und präzise Schläge werden auf diesem beliebten, teils mit kräftigen Nuss- und Apfelbäumen gesäumten Platz mit zahlreichen Birdie-Chancen belohnt. Nach einer Runde Golf stärkt man sich im Clubhaus mit steirischen Schmankerln.

Ein geographischer Sprung führt uns von Waltersdorf in die Urlaubsregion Murtal, deren Rezept Abwechslung ist, denn die idealen Voraussetzungen für einen bunten Mix an Urlaubsmöglichkeiten bietet die vielfältige Landschaft der Region, die sich entlang der Mur von den Gipfeln der Tauern bis ins weiträumige Aichfeld erstreckt. Was im Winter trendige
Schneeaktivisten, Winterwanderer und Tourenskifahrer lockt, grünt und blüht im Sommer für Wanderer, Bergsteiger, Radler, Mountainbiker und  natürlich Golfer.

Schönes Spiel in der Holzwelt
Der Golfplatz Murau-Kreischberg liegt inmitten der “Holzwelt Murau”. Nach dem Holzmuseum, der Steirischen Holzstraße und der Landesausstellung “Holzzeit” erhält somit die Holzregion Murau einen weiteren “Jahresring”. Mit seinem unverwechselbaren Holzdesign wird der junge Golfplatz zu einem Markenzeichen der Region. Holzpalisaden begrenzen Teiche, Grüns und Bunker, eine uralte Almhütte dient als “Halfway-Station”, ein dreihundert Jahre altes Bauernhaus wird als Greenkeeper-Station revitalisiert und natürlich ist auch das gesamte Leitsystem auf dem Platz in Holz gehalten. Die von Diethard Fahrenleitner und  Barbara Eisserer geplante 18-Loch-Anlage ist aufgrund des reichlichen Platzangebotes großzügig geplant: Wälder und Gehölzstreifen sowie Teichanlagen, die als seitliche und frontale Wasserflächen ins Spiel kommen, bilden eine schöne Kulisse und fordern außerdem Fähigkeiten und mentale Stärken. Wellige Grüns sowie spektakuläre Halb- und Inselgrüns sorgen zudem für so manches Stirnerunzeln. Begrenzt wird der abwechslungsreiche Platz von den bewaldeten Abhängen der Nockberge und der grünen Mur. Das Clublokal “Pfiff” ist ganzjährig geselliger und kulinarischer Treffpunkt der Region.

Echt steirisch Golfen in der Naturparkregion Zirbitzkogel-Grebenzen
Zwischen Vogelparadies Furtnerteich, dem Kalk- und Fellberg sowie dem Steinberg mit der romantischen Ruine Steinschloss fügt sich die 18-Loch-Anlage in Mariahof harmonisch in die natürlichen Geländegegebenheiten der Naturparkregion ein. Designer Wolfgang Haluschan hat mit viel Gefühl einen anspruchsvollen und fairen 18-Loch-Course in diesen weitgehend naturbelassenen, leicht kupierten Landstrich geschaffen. Besonders faszinierend ist die ausgedehnte Wasserlandschaft mit sechs Teichen, die immer wieder ins Spiel kommt. Belohnt wird man stets mit traumhaften Ausblicken in eine überwältigende Naturkulisse. Golf am Mariahof zeigt sich zudem echt steirisch anstatt “very british”! Tracht ist beim Lederhosen-Turnier gern gesehene Mode, auf Anglizismen wird gänzlich verzichtet. So greift man in Mariahof nicht zu “Scorecard” und “Driver”, sondern zu Zählkarte und Holz.

Golfjuwel der Steiermark: der Golfclub Murtal, eine der schönsten Golfanlagen Österreichs, liegt nur zwei Minuten vom ehemaligen A1-Ring in Spielberg entfernt. Die herrliche Auenlandschaft am Fuße der Seckauer Alpen ist wie geschaffen für die anspruchsvolle 18-Loch-Anlage. Viel Wasser in Form von künstlich angelegten Grundwasserteichen und kristallklaren Gebirgsbächen, die sich idyllisch zwischen die Fairways schlängeln, machen das Golfen auf dem ebenen, jedoch kniffligen Parcours zu einem wahren Genuss. Besonders schön  spielt sich Loch 3, ein Par 3 mit Halbinselgrün, das zwar mit 129 Metern eine faire Länge aufweist, aber bei “Wasserscheuen” dennoch für so manche Herausforderung sorgt. Als giftig präsentiert sich gleich darauf Loch 4, muss doch der Drive das Fairway spalten, um mit dem zweiten Schlag das sehr schmale und vom Wildbach Ingering geschützte Green angreifen zu können. Seit der Gründung 1995 wurde der Platz bereits mehrfach einem Facelifting unterzogen. Das erfolgreiche Redesign des bekannten irischen Architekten Jeff Howes machte letztendlich aus dem Golfclub Murtal einen wahren Meisterschaftskurs, der sich auch als Austragungsort der European-Alps-Tour schon mehrfach bewährte.

Freibier für Hole-In-One in Reiting
Bevor wir uns dem Ennstal zuwenden, besuchen wir noch Leoben, wo ganz in der Nähe, in Trofaiach, Anfang der 90er-Jahre die neun der mittlerweilen 18 Löcher des Golf & Country Club Reiting in Gai/Schardorf entstanden sind. Auf einem sonnigen Hochplateau gelegen, bietet diese selektive Anlage besondere Ruhe abseits jeglichen Straßenlärms. Die prächtige, bizarre Bergkulisse der Eisenerzer Alpen sorgt dabei für das besondere Flair. Die vielen Wasserhindernisse machen es dem Golfer nicht leicht, vor allem das Signature-Loch 13, ein Par 3 mit Inselgrün, lässt selbst mental starke Spieler oft Nerven zeigen. Kein Wunder, wird doch auf diesem 115 Meter langen Loch bei einem Hole-in-One von der 1. Obermurtaler Brauerei ein Jahresbedarf an Freibier gesponsert.

“Pebble Beach” der Alpen – Bernhard Langer setzt sich am Fuße des Dachsteins ein Denkmal
Dort, wo sich sonst Weltcup-Skiläufer tummeln, mitten im Herzen der Dachstein-Tauern-Region, liegt der Golf & Country Club Dachstein-Tauern.
Für das ausgezeichnete Design zeigte sich der deutsche Spitzengolfer Bernhard Langer verantwortlich, dem es gelang, einen 18-Loch-Champion zu bauen, der im Hinblick auf sportliche Herausforderung keine Wünsche offen lässt. Langer hat es auf seinem Erstling in Österreich zudem geschafft, durch die weitläufigen Wasser- und großflächigen Bunkerlandschaften einen Hauch von Floridas Golfplätzen in die österreichischen Alpen zu transferieren. Wie ein gut gelungenes Musikstück präsentiert sich der anspruchsvolle, flache, stets perfekt manikürte Parcours, der vor allem bei den Löchern 8-12 nicht mit Dramaturgie geizt. Das furiose Finale zeigt sich beim Schlußloch, einem Par 5 mit Inselgrün. Auf diesem klassischen Matchplay-Loch wurden noch so manche Siegeshoffnungen begraben. Als Signature-Hole präsentiert sich Loch 6, ein 139 Meter langes spektakuläres Par 3, dessen Grün von einem riesigen feinsandigen Bunker, der sanft ins Wasser abfällt, geschützt und deshalb auch “The Beach” genannt wird. Wie auch immer dem Sportlichen die Gunst des Spielballes schlägt – “der Blick zum herrlichen Dachsteinmassiv, das Abenteuer für die Augen, entschädigt und besänftigt” -, so jedenfalls drückt es Bernhard Langer aus, dem mit diesem Parcours ein Meisterwerk gelang. Auch am 30 Minuten entfernten Pichlarn-Golfplatz läßt Langer von sich reden, da er mit 66 Schlägen auf dieser technisch schwierigen Anlage den Platzrekord hält.

Ein Platz zum Verlieben
Dort, wo die Natur eine Bilderbuch-Landschaft gezaubert hat, liegt das exklusive und elegante Golf-Resort Schloss Pichlarn mit dem gleichnamigen, einzigartigen 18-Loch-Golfplatz. Die Herausforderung dieses technisch anspruchsvollen Platzes aus der Feder des bekannten Designers Donald Harradine stellt die Natur selbst. Harradine gelang es mit viel Geschick auf hervorragende Weise, die unterschiedlichen Bahnen in das Gelände aus Hügeln, Tälern, Hängen und Wäldern harmonisch zu integrieren. Die gewaltige Gebirgskulisse des Grimmings thront im Hintergrund und unterstreicht den idyllischen Rahmen dieser einzigartigen Golfanlage im Herzen des steirischen Ennstales. Besonders hervorzuheben ist Loch 12, ein schmales, durch einen dichten Wald führendes Par 5, bei dem – bedingt durch die Topographie der Bahn – sowohl beim Abschlag als auch bei der Annäherung blinde Schläge durchgeführt werden müssen.Nervenkitzel pur!

Golf- & Landclub Ennstal-Weißenbach – Naturerlebnis im Naturschutzgebiet
Auf eine bewegte Geschichte kann der Golf & Landclub Ennstal in Liezen zurückblicken, der aufgrund strenger Umwelt-Vorgaben – dem Wachtelkönigsei Dank! – bis 1998 nur über die krumme Zahl von 16 Löchern verfügte, heute aber mit 18 besonders schönen Bahnen punktet. Der bereits 1977 gegründete Club zählt zu den ältesten der Steiermark und befindet sich
als einzige Golfanlage Europas in einem Europa-Naturschutzgebiet “Natura2000”. Genießen Sie die charakteristische Auenlandschaft mit dem alten Baumbestand und die artenreichen Biotope, worin sich das imposante Bergpanorama des Grimmings und des Toten Gebirges widerspiegeln. Besonders erinnerungswürdig ist eine Golfrunde im Mai, wenn Schwertlilien und Narzissen in den Biotopen rund um die Spielbahnen blühen.

Wer einmal Urlaub in der Steiermark gemacht hat, kommt gerne wieder, denn das abwechslungreiche steirische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die große Anzahl der hochwertigen Golfanlagen, die kulinarischen Sinnesfreuden rund um die Weinspezialitäten Schilcher oder Welschriesling, die kulturellen Feingenüsse, die gemütlichen Gastgeber oder das steirischen Thermenland mit Wellness-Eldoraden zeigen den Sommer stets von seiner schönsten Seite. Servus in der Steiermark!

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